Was ist die Höhenkrankheit (Soroche)?
Viele Reiseziele in Ecuador liegen hoch – Quito auf 2.850 Metern, der Cotopaxi noch deutlich darüber. Die Höhenkrankheit, in Ecuador „Soroche“ genannt, entsteht durch zu schnellen Aufstieg und betrifft nicht nur Bergsteiger, sondern auch Städte- und Wanderreisende. Mit der richtigen Vorbereitung lässt sie sich in den allermeisten Fällen vermeiden.
Ab welcher Höhe wird es relevant?
Die ernsten Formen erkennen
Wie hoch liegen Quitos Sehenswürdigkeiten wirklich?
Es hilft zu wissen, auf welche Höhen Sie sich einlassen. Viele beliebte Ziele liegen oberhalb der 2.500-Meter-Marke:
| Ort | Höhe |
|---|---|
| Flughafen Quito (Tababela) | 2.400 m |
| Otavalo | 2.532 m |
| Cuenca | rund 2.560 m |
| Quito (Stadt) | 2.850 m |
| Quilotoa (Kraterrand) | rund 3.900 m |
| TelefériQo Quito (Bergstation Cruz Loma) | rund 3.945 m |
| Cotopaxi (Parkplatz) | rund 4.500–4.600 m |
| Cotopaxi (Berghütte Refugio José Rivas) | 4.864 m |
| Cotopaxi (Gipfel) | 5.897 m |
| Chimborazo (Gipfel) | 6.263 m |
Stadt ist nicht gleich Flughafen
Wie beugen Sie der Höhenkrankheit vor?
Der wichtigste Schutz ist Zeit: Wer dem Körper erlaubt, sich langsam anzupassen, vermeidet die meisten Probleme. Diese Grundsätze haben sich bewährt:
Die wichtigsten Regeln
Schlafhöhe begrenzen: oberhalb von rund 2.500 bis 3.000 Metern nicht mehr als 300 bis 500 Höhenmeter pro Tag höher schlafen, mit einem Ruhetag etwa alle 1.000 Meter.
Akklimatisieren: zwei bis drei Nächte auf mittlerer Höhe, bevor es höher hinaufgeht.
Viel trinken und in den ersten 48 Stunden auf Alkohol und große Anstrengung verzichten.
Auf den Körper hören: bei Symptomen nicht höher – bei Verschlechterung absteigen.
Was ist mit Medikamenten und Coca-Tee?
Medikamente
Coca-Tee – mit Vorsicht
Quito: Wie gehen Sie die ersten Tage richtig an?
Direkt aus dem Flachland auf 2.850 Meter






