Was sieht man beim Schnorcheln auf Galápagos?
Schon beim Schnorcheln vom Strand oder Boot begegnen Ihnen Seelöwen, Meeresschildkröten, Meerechsen, Rochen, Riffhaie und bunte Fischschwärme – oft auf Tuchfühlung.
Tierische Begegnungen
Meerechsen: die einzige Echse der Welt, die im Meer nach Nahrung taucht – bis zu 30 Meter tief und bis zu eine Stunde unter Wasser, um Algen zu fressen.
Galápagos-Pinguine: der einzige Pinguin, der nördlich des Äquators lebt – nirgends sonst auf der Welt zu sehen.
Dazu: verspielte Seelöwen, Meeresschildkröten, Weißspitzen-Riffhaie und Rochen. Das Meeresreservat beheimatet über 2.900 Meeresarten, von denen rund ein Viertel endemisch ist.
Galápagos-Pinguine: der einzige Pinguin, der nördlich des Äquators lebt – nirgends sonst auf der Welt zu sehen.
Dazu: verspielte Seelöwen, Meeresschildkröten, Weißspitzen-Riffhaie und Rochen. Das Meeresreservat beheimatet über 2.900 Meeresarten, von denen rund ein Viertel endemisch ist.
Wo sind die besten Schnorchelplätze?
Viele Top-Plätze erreichen Sie von einer Hotelbasis aus per Tagesausflug. Einige sind einsteigerfreundlich, andere fordern wegen der Strömung etwas Erfahrung.
Von einer Hotelbasis erreichbar
Pinnacle Rock, Bartolomé: einsteigerfreundlich – geschützte Bucht, flacher Einstieg, wenig Strömung und einer der zuverlässigsten Orte, um mit Pinguinen zu schnorcheln.
Los Túneles, Isabela: meist ruhiges, geschütztes Wasser, bekannt für Seepferdchen, dazu Riffhaie, Seelöwen und Schildkröten.
Kicker Rock (León Dormido), San Cristóbal: mit Riffhaien, Rochen, Schildkröten und Seelöwen – die Strömung kann hier aber kräftig sein.
Devil's Crown / Champion, Floreana: meist per Boot angesteuert, artenreich, zeitweise stärkere Strömung.
Los Túneles, Isabela: meist ruhiges, geschütztes Wasser, bekannt für Seepferdchen, dazu Riffhaie, Seelöwen und Schildkröten.
Kicker Rock (León Dormido), San Cristóbal: mit Riffhaien, Rochen, Schildkröten und Seelöwen – die Strömung kann hier aber kräftig sein.
Devil's Crown / Champion, Floreana: meist per Boot angesteuert, artenreich, zeitweise stärkere Strömung.
Wie ist Galápagos zum Tauchen?
Darwin & Wolf: nur per Tauchsafari
Die berühmtesten Tauchplätze, Darwin und Wolf, liegen über 300 Kilometer nördlich von Santa Cruz und sind ausschließlich per mehrtägiger Tauchsafari (Liveaboard) erreichbar. Hier sammeln sich von Juni bis Oktober/November große Schulen von Hammerhaien und Walhaie – Studien zufolge bestehen rund um Darwin und Wolf fast drei Viertel der Fischbiomasse aus Haien.
Wie warm ist das Wasser – und wann ist die beste Sicht?
Zwei Saisons, zwei Erlebnisse
In der warmen Saison (Dezember bis Mai) liegt die Wassertemperatur bei rund 21 bis 27 °C, das Wasser ist ruhiger und die Sicht meist am besten – ideal für entspanntes Schnorcheln. In der kühlen Saison (Juni bis November) senkt der Humboldtstrom die Temperatur auf etwa 18 bis 23 °C; das nährstoffreiche Wasser zieht dafür mehr Großtiere an. Für längere Zeit im kühleren Wasser empfiehlt sich ein dünner Neoprenanzug (3 bis 5 mm). Welche Tiere wann aktiv sind, steht im Reisekalender.
Für wen eignet sich Schnorcheln, für wen Tauchen?
Einsteiger bis Profi
Schnorcheln erfordert keine Vorerfahrung oder Zertifizierung: Vor jeder Tour gibt es ein Sicherheits-Briefing, der Guide begleitet Sie im Wasser, und Schwimmwesten stehen bereit – auch für Einsteiger und ältere Gäste gut geeignet.
Tauchen auf Galápagos ist dagegen eher etwas für erfahrene Taucher: kühles Wasser, starke Strömungen und teils geringe Sicht. Für die anspruchsvollsten Plätze wie Darwin und Wolf setzen die meisten Anbieter reichlich Taucherfahrung voraus.
Tauchen auf Galápagos ist dagegen eher etwas für erfahrene Taucher: kühles Wasser, starke Strömungen und teils geringe Sicht. Für die anspruchsvollsten Plätze wie Darwin und Wolf setzen die meisten Anbieter reichlich Taucherfahrung voraus.
Welche Regeln gelten im Wasser?
Respektvoller Abstand
Im Nationalpark gilt: Geschnorchelt und getaucht wird nur an ausgewiesenen Stellen und in Begleitung eines zertifizierten Naturführers. Tiere dürfen nicht berührt, gehalten oder gefüttert werden – auch keine Seelöwen oder Meerechsen –, und Unterwasserblitz ist verboten. So bleibt das Erlebnis für Sie und die Tiere unbeschwert. Welche Inseln sich als Basis eignen, zeigt unser Insel-Vergleich; wie Sie überhaupt hinkommen, klärt Inselhopping oder Kreuzfahrt.







